Mallorca

Ich wollte ja noch was über unser Ferienhaus schreiben. Es war so schön, ich kann es ohne Zweifel weiterempfehlen.

weg

Einsam, aber gleichzeitig in der Nähe von einer Stadt. Ruhig, ohne Nachbarn, so war unser Ferienhaus. Die Inneneinrichtung eher schlicht, aber total ausreichend und vor allen Dingen sehr sauber.
Wir hatten einen wundervollen Blick zur einen Seite auf die Bucht von Alcudia und von der Dachterrasse aus, konnte man in eine weitere Bucht sehen. Hier herrschte die totale Ruhe, wir fühlten uns abgeschottet von dem turbulenten Leben um uns herum. Das war einfach herrlich.
Die Sitzplätze an unserem Häuschen waren so vielfältig, dass wir uns oft nicht entscheiden konnten, wo wir denn eigentlich sitzen wollten. Am Morgen habe ich mich meistens für den Platz s. u. entschieden. Die Hängematten waren der Knaller!
https://www.fewo-direkt.de/ferienwohnung-ferienhaus/p6740774
ha╠łngematte

Tschüss Mini

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Seit einer Woche habe ich kein Auto mehr. Es ist das erste Mal, seit ich 18 Jahre bin, dass ich kein Auto mein eigen nennen kann.
Ein sehr seltsames Gefühl. Aber warum nur? Ich glaube, ich bin mein ganzes Leben konditioniert worden, einen eigenen Wagen zu haben.
Nun erstmal nicht mehr - sehr ungewohnt!
Ich bin sehr gespannt, ob man sich daran gewöhnt.
Mein erstes Auto war ein Fiat 126, eine kleine rote Kiste, in der ich sogar Lampen und Kamera für einen Studentendreh transportiert habe. Elefantenschuh, wurde dieser Wagen oft genannt.
Danach habe ich mir, völlig unüberlegt einen Oldtimer von einer Freundin gekauft: Ein Fiat 126 Sportcoupé. Es gab davon nur sehr wenige in Deutschland und ich fand die Karre megaschick, leider ließ mich der Wagen schon nach kurzem im Stich.
Weiter ging es mit einem Käfer. 600 Mark, Schiebedach, seltsame Farbe (türkis mit schwarz) aber sehr unverwüstlich.
Dann habe ich geheiratet und mit Tom kam ein Peugeot in unser Leben. Den haben wir wirklich sehr lange gefahren. Ich erinnere mich noch sehr gut, wir wir im Dezember in der Normandie über die Dünen gesurft sind.
Danach haben wir uns unser erstes, wirklich neues Auto, gekauft. Ein Fiat Panda. Mit dem haben wir es bis nach Tariffa geschafft. Geschirrhandtücher als Sonnenschutz auf dem Kopf und das Faltdach die ganze Zeit offen, sind wir quer durch Spanien gebrettert, mit Unmengen an Wein aus Frankreich im Kofferraum;-)
Leider habe ich unseren Panda bei einem Unfall geschrotet.
Und dann war da unser Saab. Die große, schwarze Kiste. Ein wunderbares Auto, aber auch nicht mehr ganz zeitgemäß.
Und dann der Mini … Leider haben wir ihn nie so viel genutzt. Wir wohnen mitten in Berlin, da fährt man of besser mit der Bahn oder dem Bus. Und in den Urlaub haben wir unseren Kleinen meist auch nicht mitgenommen. Zwei Ausflüge an die Ostsee hatte er.
Jetzt verbringt er seine Zeit in einem Mini-Racing-Club. Vielleicht erlebt er da nochmal die Abenteuer seines Lebens. Ich gönne es ihm.
Mini

Mallorca

Ich bin hin- und hergerissen. Was für eine wunderschöne Insel! Das Licht, die Farben, die Gerüche von Meer und Pinien.

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Das alles ist wirklich schön, aber es gibt ein großes ABER! Ich komme einfach nicht damit klar, dass es so voll hier ist.
Heute wollten wir einen Strand besuchen, es war aber so knüppelvoll, dass man gefühlt, kein winziges Plätzchen für sich hatte. Nach einem Kaffee in einer wundervoll altmodischen Strandbar sind wir schnell wieder dem Trubel entflohen.

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Schon gestern, bei unserem Ausflug nach Palma, habe ich festgestellt, dass es mir hier einfach zu viele Menschen gibt. Klar, jeder der eine kleine Auszeit sucht, fliegt hierher, es ist ja auch so einfach zu erreichen.
Wenn ich die Insel mit Oahu vergleiche, dann habe ich das Gefühl, auf Hawaii verläuft sich alles viel mehr, obwohl Mallorca die größere Insel ist. Ich hätte das auch nie gedacht, aber seit heute weiß ich: Mallorca ist 98 Kilometer lang und 78 Kilometer breit. Oahu hat im Vergleich nur eine Größe von 64 x 42 Kilometern. Auch auf Oahu gibt es eine trubelige Hauptstadt, die mit Palma gut zu vergleichen ist. Beide Orte haben circa 400000 Einwohner, aber seltsamerweise kommt mir Honolulu viel ruhiger und aufgeräumter vor als Palma. Vielleicht liegt das aber auch daran, dass ich mich in Honolulu viel besser auskenne.
Mallorca ist wunderschön, doch bin ich sehr froh, dass wir ein wundervolles Haus in den Bergen gemietet haben, ganz ruhig und abgeschieden, dafür mit einem fantastischen Blick über die Bucht von Alcudia.
Morgen bekommt der Süden seine Chance, ich bin schon sehr gespannt!

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Urlaub!

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Manchmal ist ein spontaner Urlaub etwas Wunderbares! Vor zwei Wochen haben wir einfach beschlossen, nach Mallorca zu fliegen. Wir hatten beide endlich mal wieder zusammen frei und was lag da näher, als eine kleine Auszeit zu nehmen. Schnell war ein kleines Ferienhaus gebucht und ein Flug und schon sind wir hier. Warum machen wir das nicht viel öfters? Es ist nicht so weit und die Insel hat, wie viele sicher wissen, viel Charme.
Sechs Tage Auszeit, wie wundervoll!Alcudia3

Heute habe ich schon ganz viel an der Fortsetzung zu Verliebt in Hawaii gearbeitet. Die Stimmung hier und diese wunderbare Landschaft tun ihr Übriges um mich zu inspirieren.
Heute waren wir in Alcudia, die nächste Stadt von unserem Häuschen aus. Das war wirklich wundervoll. Schmale Gässchen, schöne alte Häuser und so richtige Urlaubsstimmung.


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Ich glaube, ich habe einfach diese Insel-Liebe. Sei es Mallorca oder Hawaii, ich stehe auf dieses besondere Feeling. Den halben Tag habe ich den Hängematte gelegen und gelesen, zwischenzeitlich immer wieder den Blick auf das Meer genoßen, was kann schöner sein? Demnächst werde ich auch noch einen Beitrag über unser wunderbares Ferienhaus schreiben, vielleicht hat ja der ein oder andere auch Interesse daran. Es ist nämlich wirklich der Knaller!!!
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Und schon wieder ist es der 11.9.



ich Baby

Das Bild zeigt mich, als noch alles gut war. Ich glaube ich war ein sehr glückliches Baby. Ein Wunschkind, geliebt von meinen Eltern und damals noch ohne eine Ahnung, was da mal alles passieren würde.

Jetzt ist dieser furchtbare Anschlag schon 15 Jahre her, aber noch immer ist das alles so präsent in meinem Kopf. Aber nicht nur das, dieser Tag hat so viel verändert. Man ist mißtrauisch geworden, die Angst ist geschürt worden und die Atmosphäre hat sich verwandelt.
Was kann man dagegen tun? Ich weiß es nicht.
Einfach versuchen weiterzuleben? Gerade in diesem Jahr sind so viele schreckliche Dinge passiert. Erst Gestern habe ich von dem Tod des Sohnes einer Facebook-Freundin erfahren. Einfach so, plötzlich aus dem Leben gerissen. So unverständlich. Genau das ist es, glaube ich, ich verstehe diese Welt nicht mehr. Vielleicht hat das ja alles an diesem denkwürdigen 9/11 angefangen?

Eigentlich will ich immer versuchen Freude zu bereiten, aber manchmal frage ich mich wirklich, was ich hier mache. Auf der anderen Seite schreien mich alle diese Ereignisse förmlich an: Lebe dein Leben, genieße jeden Tag und koste dein Leben aus!
Familie und Freunde, das ist wichtig! Einfach jeden Tag genießen.

Ma und ich



Pa und ich