Aloha aus Hawaii / #12

Die letzten Tage sind wie im Flug vergangen - und jetzt ist es schon wieder Zeit ans Kofferpacken zu denken.
Ich bin traurig meinen Lieblingsort zu verlassen, aber ich weiß ja, dass wir sicher wieder zurückkehren werden. Und ich habe ja meine Bücher. Wenn ich über Hawaii schreibe, dann ist das immer ein bisschen so, als ob ich gerade da bin. Und ich habe so viele neue Eindrücke, Erlebnisse und Begegnungen gesammelt, die alle in meinen neuen Romanen vorkommen werden.
Gestern haben wir noch einen großen Ausflug gemacht und sind in den Osten der Insel gefahren. Auf dem Weg zu einem Leuchtturm hat sich dann auch noch ein weiterer Wunsch von mir erfüllt: Endlich habe ich mal einen Wal gesehen, der aus dem Wasser springt und so richtig aufs Meer klatscht. Es war zwar nur in weiter Entfernung, aber trotzdem sehr faszinierend. Man hat das laute Geräusch bis ans Ufer gehört. Ich habe das in meinem neuen Roman beschrieben, hatte es aber bisher nur auf Fotos und Videos gesehen. In Wirklichkeit ist es noch atemberaubender!
The Makapu‘u Point Lighthouse Trail

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Auf der Kahuku Farm habe ich dann noch besonders schöne Hibiskusblüten entdeckt.

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Ansonsten haben wir in den letzten Tagen viel Zeit an unseren Lieblingsstränden verbracht, haben gut gegessen und es uns einfach nur gut gehen lassen, das Aloha-Feeling förmlich aufgesogen. Ich hoffe es hält noch sehr lange an.

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Aloha und bis bald!

Aloha aus Hawaii / 11

Boah, die letzten beiden Tage hatten es wirklich in sich. Gestern Abend bin ich vollständig platt und erschöpft um 10 Uhr ins Bett gefallen.
Unsere Bootstour war ein voller Erfolg. Wir sind mit Delfinen geschwommen, haben mit Schildkröten und einem Manta-Rochen geschnorchelt und Wale gab es bis zum Abwinken. Zusätzlich hatte auch noch das Wetter ein Einsehen. Strahlend blauer Himmel und Sonne satt haben uns ein bisschen für die vielen schlechten Tage entschädigt.

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Da wir schon mal auf der Westseite der Insel waren, haben wir dann noch beschlossen vom Yokohama-Beach zum Kaena Point zu laufen. Es ist dein bisschen tricky auf Oahu. Zwischen dem Norden (wo wir wohnen) und dem Westen der Insel erstreckt sich ein hohes Gebirge mit vielen militärischen Einrichtungen. Man kommt nur über den langen Weg über den Süden in den Westen der Insel.
Früher war das übrigens anders. Zur Zeiten der Zuckerrohrplantagen gab es hier eine Eisenbahn, die um den Nord-Westlichsten Punkt der Insel (Kaena Point) bis in den Norden führte. Benjamin Franklin Dillingham baute sie und gleich auch noch das erste Hotel in Haleiwa. Nachdem das Hotel fertig war, wurde die Bahnstrecke auch für den Personenverkehr freigegeben. 1946 wurde die komplette Strecke leider durch einen verheerenden Tsunami zerstört und nie wieder richtig aufgebaut.
Im Westen endet die Strasse jetzt am Yokohama Beach, einem wirklich imposanten Strand. Von dort aus erreicht man den Kaena Point mit dem Vogelreservat nur zu Fuß.
Gleiches gilt für den Norden der Insel. Auch dort endet die Straße am Beginn des Parks und man muß zu Fuß weiterlaufen.
Bisher sind wir immer nur von Norden zu den Albatrossen gelaufen. Von Westen aus ist der Weg etwas weniger beschwerlich, wobei uns die vielen Regenfälle der letzten Tage das Gehen etwas erschwert haben.

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Aber es war trotzdem schön die Albatrosse zu besuchen. Es gibt sogar schon ein paar neue Kücken. Leider konnte ich sie nicht besser fotografieren. Man will ja auch nicht stören.

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Die Laysan Albatrosse sind übrigens sehr selten. In den letzten Jahren hatte die Kolonie am Kaena Point viele Probleme. Verwüstungen, Vögel wurden getötet und im letzten Jahr hat es kaum Kücken gegeben. Man ist froh, dass es in diesem Jahr schon ein paar Neuzugänge gibt.

Ihr könnt euch vorstellen, wie platt ich am Abend war. Schwimmen, Schnorcheln, Wandern - ich bin total ungeübt! Mein Muskelkater sagt mir auch, dass ich es übertrieben habe.


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Das ist übrigens Tom. ;-)

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Heute war auch ein schöner Tag, aber davon morgen mehr. Aloha!

Aloha aus Hawaii / 10

Besuch bei der Königin.
Ich bin wirklich fasziniert von Königin Liliuokalani, Lydia Liliʻu Loloku Walania Kamakaʻeha; Sie war eine sehr spezielle Frau. Intelligent, begabt in vielen Dingen, weitgereist und interessiert an wirklich allem, aber auch oft bekämpft von den Männern um sie herum, in einer Ehe gefangen in der sie anscheinend nie wirklich glücklich war, vom Thron gestürzt und in Arrest genommen … Ein spannendes Leben, in dem sie für sehr viele Dinge gekämpft hat bis zum letzten. Sie wollte, dass Hawaii seine Unabhängigkeit behielt, hatte aber nicht die Macht das durchzusetzen. In meinem neuen Buch trifft meine Protagonistin sie einige Male, bekommt sogar Hilfe von ihr. Das ist mit ein Grund, dass ich mich mit der letzten Regentin von Hawaii so viel beschäftige.
Wusstet ihr, dass hawaiianische Königskinder nie bei den eigenen Eltern aufwuchsen? Sie wurden immer in befreundeten, ebenfalls königlichen Familien großgezogen, hatten zwar Kontakt zu ihren leiblichen Eltern, lebten aber in einer anderen Familie. Ein seltsames System, was aber anscheinend gut funktionierte.

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Die Statue steht zwischen dem Iolani Palast und dem Regierungsgebäude. Mir gefällt sie - sie zeigt eine starke, stolze Frau.

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Tom musste heute wieder viel aushalten. Erst waren wir in der Hawaiian Historical Society. Dort habe ich mir endlich wieder meine Kalendar für dieses Jahr gekauft - im letzten Jahr hatte ich ihn online bestellt, aber das ist leider schief gegangen. Den 2018er habe ich heute auch noch bekommen und außerdem die nette Jennifer kennengelernt, mit der ich mir schon einige Male geschrieben habe.
Dann sind wir, wie jedes Jahr, um den Palast herumgeschlendert.

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Und dann hat der arme Thomas auch noch mit auf den Royalen Friedhof gemusst. Hier liegen alle Könige und Königinnen begraben, aber auch ihre guten Freunde haben dort ihre Ruhestätte. Ein sehr stimmungsvoller und ruhiger Ort mitten im Trubel der Großstadt Honolulu. Noch dazu kam, dass wir die einzigen Besucher waren und das auch noch nach der eigentlichen Öffnungszeit.

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Aber unserer Besuch bei Murakami Udon hat ihm dann auch wieder Spaß gemacht. Ich besuche dieses Restaurant immer wieder so gerne. Schließlich spielt es auch in vielen meiner Bücher eine kleine Rolle. Aber nicht nur das, die Udon-Suppen sind ein Gedicht.
Wir haben uns eine halbe Stunde anstellen müssen, aber es hat sich gelohnt!

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Morgen geht es zum Delfine und Wale gucken. Drückt mir die Daumen, dass die Meeresbewohner sich uns zeigen!
Aloha!

Aloha aus Hawaii / #9

Endlich hat der Tag mal mit Sonnenschein begonnen und nicht wie sonst mit einem Regenschauer. Das traumhafte Wetter hat sehr dazu beigetragen, dass ich heute auch endlich mal wieder sehr produktiv war, was das Schreiben angeht. Abends waren wir dann lecker essen und sind danach noch zum Sonnenuntergang in einen Beach Park gefahren, von dem man einen besonderes schönen Blick auf das Meer hat. Habe ich euch schon von den Hühnern auf Hawaii erzählt? Es gibt unzählige wilde Hühner. Auf jedem Supermarktparkplatz läuft mindest ein Gockel mit seinen Frauen herum. Besonders extrem ist es im Haleiwa Beach Park. Dort gibt es wirklich unzählige Hühner und Hähne, von überall ist ein Kikeriki zu hören. Während eines schweren Sturms vor etlichen Jahren konnten damals viel Hühner ihren Gelegen entfliehen. Seitdem gibt es die wilden Hühner auf allen hawaiianischen Inseln. Ich habe das Gefühl, es werden immer mehr!
Am Strand habe ich dann ein paar Fotos gemacht. Nicht ahnend, dass ich in diesem Bild schon eine wirkliche Attraktion fotografiert hatte.

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Erst als ich bemerkte, dass ein Mann neben mir nicht das Meer sondern etwas neben mir fotografierte, sah ich, dass ich ganz nah neben einer wirklich riesigen Schildkröte stand. Ich Trottel hatte sie nicht bemerkt. Für mich war sie wohl ein Stein am Strand gewesen.

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Verrückt, oder? Ich hatte das Tier einfach nicht gesehen, weil ich nicht damit gerechnet habe. Ich kenne die kleineren Schildkröten, die bei uns in der Bucht herum schwimmen, aber ein so großes Exemplar habe ich hier noch nie gesehen. Tom hat ein Foto von mir und der Schildkröte gemacht. Vielleicht könnt ihr da erkennen, wie groß sie ist.

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Als wir dann wieder zuhause waren, konnten wir noch den Super-Snow-Moon bestaunen. Der Mond ist heute um 30 Prozent größer und sehr viel heller als normalerweise. Es war wirklich unglaublich. Am Strand hätte man auch im Dunkeln Muscheln suchen können, so hell war es. Und das Meer glitzerte wie flüssiges Quecksilber.

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So, ich schreibe jetzt noch ein bisschen, Aloha und bis bald.

Aloha aus Hawaii / #8

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Strandtag!
Heute Morgen sah es zwar noch nicht so wirklich danach aus, aber das Wetter ändert sich hier ja ständig. Meine Routine nach dem Aufstehen: Ich schnappe mir mein Handy, gehe nach draußen und mache ein Foto.

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Nach einem wirklich sehr langen Strandspaziergang sind wir dann nach Haleiwa gefahren. Das ist, neben Waialua, die einzige Stadt hier in der Nähe. Auf dem Parkplatz des Supermarkts baut am Samstag und Sonntag immer Ray seinen Holzkohlegrill auf. Der hat wirklich unfassbar gute gegrillte Hähnchen. Dazu gibt es Coleslaw mit Ananas. YUMMY!

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Ich habe heute eine interessante Geschichte gehört. In Pearl Harbor setzen sie jetzt wieder Austern aus. Die sind aber nicht zum Essen gedacht, sondern die Navy hat das organisiert um das Wasser zu reinigen. Früher gab es dort viele Austern und einige enthielten auch Perlen (deswegen auch Pearl City). König Kamehameha I hat damals persönlich den Perlenhandel übernommen. Aber dann verschwanden die Austern. Und nun sind sie wieder da und sollen das schmutzige Hafenwasser filtern.

So, ich muss jetzt noch ein bisschen schreiben. Nein, ich muss nicht, ich will!
Aloha und bis bald.

Aloha aus Hawaii / #7

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Heute gab es endlich mal wieder meine Lieblings-Gyoza aus dem Food Court der Ala Moana Mall. Das brauchte ich aber auch auf den Schrecken hin. Ich hatte heute nämlich meinen ersten Autounfall in Amerika. Okay, Autounfall ist vielleicht ein bisschen übertrieben. Uns ist heute in einem Stau ganz unvermittelt eine Frau auf unseren Wagen aufgefahren. Jetzt weiß ich auch wozu Kopfstützen da sind. Bis auf einen Riesenschrecken und Schmerzen im Nacken ist allerdings Gott sei Dank nichts passiert.

Für alle, die hier mitlesen, meine Bücher aber noch nicht kennen, habe ich eine kleine Überraschung. Zufällig Hawaii und Verliebt in Hawaii sind als Ebook für kurze Zeit auf 0,99 € reduziert.
Viel Spaß damit und Aloha!

Aloha aus Hawaii / #6

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Der Hawaiianer Kalili Hamana hat das Shaka-Zeichen erfunden. Der Legende nach hatte er die drei mittleren Finger seiner Hand verloren und grüßte mit dem erhobenen Daumen und dem kleinen Finger seine Freunde.
Okay, wieder etwas dazugelernt.

Und wir haben heute das beste Poke forever gegessen.
Poke for the people. So frisch, so lecker! Es ist nur ein ganz kleiner Laden in Waialua, fern ab von den Touristenströmen und versteckt im hinteren Teil eines anderen Ladens. Aber das Suchen hat sich gelohnt. Wir wurden von einem supernetten Typen durch das ganze Angebot geführt. Einige Poke-Sorten waren leider schon aus, aber ich bin immer sehr dankbar, wenn nicht zu viel von allem da ist. Gerade bei rohem Fisch ist ja die Frische wichtig.

Okay, viele von euch werden sich jetzt fragen: Was ist ein Poke Bowl.
Normalerweise besteht der untere Teil der Schüssel aus Reis. Im Fall von "Poke for the people" kann man wählen zwischen Reis und Salat. Wir haben uns für Salat entschieden. Danach hat man die Wahl von zwei unterschiedlichen Poke. Ich habe mich für einen würzig eingelegten Thunfisch und einen Lachs mit Lemongrass und anderen Kräutern entschieden (beide Fischsorten waren ein Gedicht). Dann kann man noch zwischen vielen Beilagen wählen, ich habe Kim Chi und eingelegten Ingwer gewählt. Dazu gibt es auch noch ein bisschen Krabbensalat, fertig ist der Poke Bowl. Für alle, die rohen Fisch mögen ein Genuss! Hier auf Oahu gibt es das in jedem Supermarkt, aber bei "Poke for the People" war es dann doch noch ein bisschen besser. Zusätzlich muss man sagen, dass die Bedienung sehr viel Geduld mit uns hatte, auch wieder eine Form von Aloha.

Heute im Beach House habe ich meiner Freundinnen aus meinem Buch gedacht. Die trinken zum Sonnenuntergang immer einen Cocktail zusammen. Ihr bevorzugter Drink: Mai Tai.

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Heute Abend im Supermarkt gab es dann noch das tägliche Aloha von unserer Kassiererin. Sie strahlt immer so und gibt einem das Gefühl, dass wir uns schon ewig kennen. "See you tomorrow"

Aloha aus Hawaii / #5

Heute nur kurz, habe schon so viel geschrieben. 😎

Erkenntnisse des Tages:
90 % Regenwahrscheinlichkeit heißt nicht, dass das auch eintrifft.
Schreibe niemals in der prallen Sonne ohne Sonnenschutz.
Und wenn du dann deine Creme aufträgst, dann mache es gleichmäßig. Ich sehe aus wie ein rot-weißes Streifenhörnchen.
Ausgedachte Geschichten werden manchmal Wirklichkeit.
Habe das erste Mal in meinem Leben Thunfischsteaks gebraten - hmmm, lecker!

Heute hat sich übrigens die Geschichte aus meinem Buch fortgesetzt. Ich hatte euch ja erzählt, dass es in meinem neuen Roman einen großen Sturm auf Oahu gibt - genauso, wie es hier passiert ist. Am Tag danach räumen alle auf und mit Hilfe eines großen Pick-ups schaffen es die Freundinnen eine entwurzelte Palme wieder aufzurichten.
Heute fuhr hier plötzlich ein dicker Pick-up über die Wiese. Mit Hilfe von Seilen haben die Männer die Uferbefestigung wieder vom Strand geholt. Ich musste sehr grinsen, fast genauso wie in meinen Gedanken!
Und im Supermarkt war die Verkäuferin schon wieder so freundlich, dass es fast unheimlich war.

Aloha und bis bald! 🤙

Aloha aus Hawaii / Day 4

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Der Tag nach dem Sturm.
Heute morgen sah unser Garten ziemlich chaotisch aus. Wir hatten gestern, zusammen mit unseren Hosts, alle Stühle in der Mitte auf einen Haufen gelegt, damit das Meer sie nicht mitnehmen konnte. Außerdem lagen überall Blätter und Äste verstreut herum. Der Strand sah noch fürchterlicher aus. Bretter, Baumstämme, ganze Sträucher, alles schwamm im Meer oder lag am Strand herum. Plastik dagegen habe ich nur sehr wenig entdeckt! Bei Hawaii News Now habe ich heute gelesen, dass der Sturm aber auch etwas Gutes hatte. Ihr werdet es nicht glauben, aber es ist ganz viel Sand an den Strand gespült worden, besonders am North Shore. Dieser Strandabschnitt leidet seit Jahren am Sandschwund. Man kann also auch dem Sturm etwas abgewinnen. Hat auch das was mit diesem Aloha-Feeling zu tun?
Heute im Supermarkt ist es mir auch wieder begegnet. Überall freundliche, hilfsbereite Menschen, die alle gut drauf sind. Selbst bei Romy`s (siehe Foto) nur lachende Gesichter in einer schier endlosen Schlange mit Wartezeiten zwischen 20 und 30 Minuten. Und geschmeckt haben die Butter-Garlic-Shrimps auch wieder.
Ach, noch was: Zwischenzeitlich waren wir heute Gefangene. Unser Grundstück kann man nur durch ein elektrisches Holztor mit Hilfe einer Fernbedienung verlassen. Unsere hat heute leider den Geist aufgegeben. Gott sei Dank ist nach einer halben Stunde Hilfe in Form von Doug herbeigeeilt.
Aloha, habt einen schönen Tag, morgen mehr.

Aloha aus Hawaii / Day 3


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"Soweit ich mich erinnern kann, ist das noch nie passiert." Das erzählte uns unser Vermieter, nachdem das Meer bis in unseren Garten gekommen war.
Schon in der Nacht wurde der Sturm richtig beeindruckend, aber erst am Morgen konnte man sehen, was er alles anrichtete. Ein paar Mal hatte ich richtig Angst, dass die Palmen in Nachbars Garten dem Wind nicht standhalten konnten. Das Meer brodelte den ganzen Tag, auch jetzt noch dröhnt es so laut, dass man das Gefühl hat, eine riesige Maschine steht direkt in unserem Garten.
Ihr müsst wissen, normalerweise befindet sich hier ein Strand, der mindestens zwei bis drei Meter breit ist. Zurzeit existiert er nicht mehr. Am Nachmittag hat sich mehrmals Wasser über die Mauer ergossen, die das Grundstück vom Strand abtrennt, schwere Holzstühle wurden umgeblasen, Regen und Sonne wechselten sich im Minutentakt ab.
Ich liebe Naturgewalten, doch hier war ich wirklich überrascht. Die Bucht in der wir wohnen, ist eigentlich durch ein Riff geschützt. An normalen Tagen sieht man zwar die hohe Brandung, allerdings kommen die großen Wellen nicht an den Strand. Jetzt ist es anders.20 Meter Wellen kann man in der Ferne sehen und hier kommen immer noch 2 - 3 Meter hohe Wellen an - was für diesen Strand etwas total Außergewöhnliches ist.
Somit haben wir heute den ganzen Tag damit verbracht, staunend auf das Meer zu schauen. Was für ein spannender Urlaubstag.

Aloha aus Hawaii / Day 1 - eigentlich schon Day 2

Oahu empfängt uns diesmal stürmisch und zwar so sehr, wie ich es noch nie erlebt habe. Lachen musste ich heute morgen trotzdem darüber - schließlich ist einer der Höhepunkte in meinem neuen Buch ein Sturm auf Oahu.
Leider ist es hier nicht nur sehr windig, sondern auch richtiggehend kalt. Aber ich habe die Sonne im Herzen, ich bin auf meiner Lieblingsinsel und lasse mich nicht aus der Ruhe bringen.
Es ist komisch, wieder hier zu sein. Das ganze Jahr über habe ich mich mit diesem Ort beschäftigt, es kommt mir gar nicht so vor, als ob ich über ein Jahr nicht hier gewesen bin. Schließlich war ich es ja mit meinem Buch und meiner Geschichte. Nur meine vier Mädels fehlen jetzt hier. Wie gerne würde ich mit ihnen zusammen auf der Lanai sitzen und einen Cocktail trinken - das machen sie nämlich jeden Abend zum Sonnenuntergang. Und Mikes Foodtruck habe ich auch noch nicht gesehen. Mike ist ein sehr attraktiver Mann, der einer meiner Freundinnen besonders ans Herz wächst.
Aber dann sind da ja auch noch die neuen Geschichten. In den nächsten Tagen werden wir nach Kahuku fahren und uns eine Shrimp-Farm mit angeschlossener Biofarm ansehen. Dieser Ort spielt nämlich in meinem neuen Roman eine große Rolle.
Morgen soll der Sturm seinen Höhepunkt erreichen. An einigen Orten werden wahre Monsterwellen erwartet. Wir wohnen hier direkt am Strand - von dem im Moment auch nicht mehr viel zu sehen ist. Hoffentlich erwischt es uns hier nicht all zu schlimm. Auch hier auf Hawaii kann man sehen, was der Klimawandel so anrichtet. Die ehemals breiten Strände werden immer mehr aufgefressen vom Meer und das Wasser rückt immer näher an die Häuser heran. Teilweise sind die Übergänge zwischen Strand und Grundstücken total unterspült, an manchen Stellen holt sich das Meer einfach das Land zurück.
Stay tuned, morgen mehr.

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Neues aus Berlin

Vielleicht fragt sich die ein oder andere, warum ich nicht endlich mal wieder ein neues Buch herausbringe.
Das hat einen ganz wunderschönen Grund. Ich habe zwar längst ein neues Buch geschrieben - und, ja, es spielt auch wieder in Hawaii, aber ich werde es nicht selbst herausbringen.
Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie happy ich war, als meine Agentin mir auf der Buchmesse im letzten Oktober verkündete, dass der Penguin Verlag Interesse an meinem Buch hat. Bei Verlagen ist es leider so, dass der ganze Prozess des Fertigstellen eines Buchs viel länger dauert. Somit wird es erst 2019 herauskommen.
Als kleines Osterei habe ich meine erste Hawaii-Serie als Sammelband zusammengestellt. Falls ihr die Bücher noch nicht kennt, dann ist jetzt der optimale Zeitpunkt. ;-)

Viermal Hawaii Cover

Und so kommt ihr direkt zum Buch: Viermal Hawaii
Ich verspreche euch, dass es auch noch viele weitere Bücher von mir geben wird. Zurzeit schreibe ich an zwei verschiedenen Geschichten. Eine spielt an der Ostsee und die andere (wie könnte es auch anders sein) in Hawaii.
Ich hoffe, wir lesen uns bald wieder!

Neues aus Hawaii - End

ALOHA!

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Wisst ihr, wann man sich an einem Ort wirklich heimisch fühlt? Wenn man Katzenfutter im Supermarkt einkauft.
Wie ihr ja mitbekommen habt (Catcontent), hatten wir eine adoptierte Katze in Hawaii. Eigentlich sogar mehrere. Zuerst tauchte Orange auf. Unser Vermieter hatte eine großes Glas hingestellt, auf dem stand: Please feed the orange kitten.
Das haben wir dann auch gemacht. Nur irgendwann war das Futter alle. Also ab in den Supermarkt und Neues kaufen. Daran war nicht nur Orange schuld, sondern wir hatten inzwischen mehrere Katze, die uns regelmäßig besuchten. Da war eine wunderschöne Schwarze, manchmal ein scheues Ding, was wie eine kleine Kuh aussah und spät in der Nacht kam manchmal noch ein grau gestreiftes Tier vorbei.
Ihr könnt euch nicht vorstellen, was uns im Supermarkt erwartete. Es gab einfach alles, vom billigen Futter bis zum High-Class Futter von Paul Newman. Ja, der Paul Newman. Ich kannte ihn bisher natürlich aus seinen Filmen, aber auch von Pasta-Soßen und Pizzas. Aber er macht auch in Katzenfutter. Unglaublich, oder?
In Deutschland habe ich mich mit diesem Thema noch nie beschäftigt.
Gut, weg vom Katzencontent. (Obwohl ich noch oft an Orange denken muss)

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Wir hatten eine wundervolle Zeit auf Hawaii. Wenn man länger an einem Ort verweilt, dann kann man ihn auch mehr wertschätzen. Außerdem habe ich mich richtig entspannen können, ein Grund mehr, sich wirklich heimisch zu fühlen.
Nun ist diese schöne Reise wieder zu Ende. Aber ich komme auf alle Fälle wieder. Ehrlich gesagt haben wir schon erste Planungen aufgenommen.
Aber nicht nur in Hawaii ist es schön.
Schaut mal:



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Dieses unglaubliche Blau habe ich hier gefunden:


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Es gibt so viele wundervolle Orte auf der Welt, ich glaube, ich bin süchtig. ;-)
Danke, dass ihr mit mir zusammen verreist seid. Ich versuche ja auch immer in meinen Büchern den Leser mitzunehmen, auf eine Reise an meine Lieblingsorte.
Wir lesen uns!

Neues aus Hawaii - 11

Meine lieben Leser,
danke, dass ihr mir so lange gefolgt seid, dass freut mich sehr.
Leider ist gerade meine Tastatur etwas zusammengebrochen, sie will einfach keine Leerstellen mehr machen.
Also entschuldige ich mich für das kurze Statement, ich kopiere zurzeit das Leerzeichen immer ein, etwas nervig!!!!!!!!
Hier noch ein paar Bilder, ich melde mich, wenn das Problem behoben ist, ALOHA!!!

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Neues aus Hawaii - 10

Achtung: Kitschalarm! Heute kam es wirklich doll! ;-)

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Leider geht unser Aufenthalt ja bald zu Ende. Ich kann es noch gar nicht fassen, wieder nach Deutschland fliegen zu müssen, aber so ist das halt. Ich bin sehr dankbar, dass ich überhaupt so lange hier sein durfte. Mir geht hier immer das Herz auf, ich versuchte die ganzen Eindrücke zu speichern, um sie später wieder abrufen zu können.
Jetzt aber Schluß mit der Jammerei. Mein Muskelkater hält sich in Grenzen! Hurra! Nach unserer Wanderung an den Kaena Point, hatte ich das Schlimmste befürchtet, es ist aber Gott sei Dank nicht eingetreten.

Heute waren wir an vielen Orten, die wir bisher noch nie besucht haben.

Zuerst haben wir den Ho'omaluhia Botanical Garden angefahren. Ein wirklich wunderschöner Ort. Schon bei der Einfahrt in den Garten kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus. Er ist dichtgelegen an den steilen Klippen des Koolau Gebirges. Oahu besteht zum Großteil aus zwei Bergketten. Das Koolau Gebirge im Osten und das Waianae Gebirge im Westen. Die beiden Gebirgsketten verlaufen parallel zueinander und haben vieleTäler und Aussichtspunkte. Die imposanten Bäume, gegen die steilen Klippen, das bildet einen tollen Kontrast. Außerdem befinden wir uns hier an der sogenannten Windward Coast, das heißt, hier ist es immer viel windiger, somit kommen auch mehr Wolken hier an. Das Ergebnis kann man an den grünen Bergen sehen.
Im Gegensatz dazu ist es auf der Leeward Seite viel trockener und sonniger.
Schaut mal, diese verwunschenen Bäume habe ich im Botanischen Garten gefunden. Sind die nicht toll?

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Danach sind wir in die Waimanalo Bay gefahren. Der Tipp kam von einer Facebookfreundin, die hier auf Oahu lebt. Sie besucht immer den Bellows Beach, der ist aber nur für das Millitär und die Angehörigen, aber gleich daneben erstreckt sich eine wundervolle Bucht. Der Sand ist so Weiß, das Wasser so Türkis. Das Ganze hat mich ein bisschen an die Südsee erinnert.

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Wir sind dann die ganze Ostküste entlang nach Hause gefahren und haben zum Abschluss noch einen zauberhaften Sonnenuntergang in Haleiwa erlebt. Was will man mehr?
Nur noch zwei Tage, dann geht es leider wieder nach Hause. Aber ich kann euch versprechen, ich habe so viel neue Ideen für Bücher, die hier, an diesem magischen Ort spielen.

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