Aloha aus Hawaii / #7

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Heute gab es endlich mal wieder meine Lieblings-Gyoza aus dem Food Court der Ala Moana Mall. Das brauchte ich aber auch auf den Schrecken hin. Ich hatte heute nämlich meinen ersten Autounfall in Amerika. Okay, Autounfall ist vielleicht ein bisschen übertrieben. Uns ist heute in einem Stau ganz unvermittelt eine Frau auf unseren Wagen aufgefahren. Jetzt weiß ich auch wozu Kopfstützen da sind. Bis auf einen Riesenschrecken und Schmerzen im Nacken ist allerdings Gott sei Dank nichts passiert.

Für alle, die hier mitlesen, meine Bücher aber noch nicht kennen, habe ich eine kleine Überraschung. Zufällig Hawaii und Verliebt in Hawaii sind als Ebook für kurze Zeit auf 0,99 € reduziert.
Viel Spaß damit und Aloha!

Aloha aus Hawaii / #6

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Der Hawaiianer Kalili Hamana hat das Shaka-Zeichen erfunden. Der Legende nach hatte er die drei mittleren Finger seiner Hand verloren und grüßte mit dem erhobenen Daumen und dem kleinen Finger seine Freunde.
Okay, wieder etwas dazugelernt.

Und wir haben heute das beste Poke forever gegessen.
Poke for the people. So frisch, so lecker! Es ist nur ein ganz kleiner Laden in Waialua, fern ab von den Touristenströmen und versteckt im hinteren Teil eines anderen Ladens. Aber das Suchen hat sich gelohnt. Wir wurden von einem supernetten Typen durch das ganze Angebot geführt. Einige Poke-Sorten waren leider schon aus, aber ich bin immer sehr dankbar, wenn nicht zu viel von allem da ist. Gerade bei rohem Fisch ist ja die Frische wichtig.

Okay, viele von euch werden sich jetzt fragen: Was ist ein Poke Bowl.
Normalerweise besteht der untere Teil der Schüssel aus Reis. Im Fall von "Poke for the people" kann man wählen zwischen Reis und Salat. Wir haben uns für Salat entschieden. Danach hat man die Wahl von zwei unterschiedlichen Poke. Ich habe mich für einen würzig eingelegten Thunfisch und einen Lachs mit Lemongrass und anderen Kräutern entschieden (beide Fischsorten waren ein Gedicht). Dann kann man noch zwischen vielen Beilagen wählen, ich habe Kim Chi und eingelegten Ingwer gewählt. Dazu gibt es auch noch ein bisschen Krabbensalat, fertig ist der Poke Bowl. Für alle, die rohen Fisch mögen ein Genuss! Hier auf Oahu gibt es das in jedem Supermarkt, aber bei "Poke for the People" war es dann doch noch ein bisschen besser. Zusätzlich muss man sagen, dass die Bedienung sehr viel Geduld mit uns hatte, auch wieder eine Form von Aloha.

Heute im Beach House habe ich meiner Freundinnen aus meinem Buch gedacht. Die trinken zum Sonnenuntergang immer einen Cocktail zusammen. Ihr bevorzugter Drink: Mai Tai.

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Heute Abend im Supermarkt gab es dann noch das tägliche Aloha von unserer Kassiererin. Sie strahlt immer so und gibt einem das Gefühl, dass wir uns schon ewig kennen. "See you tomorrow"

Aloha aus Hawaii / #5

Heute nur kurz, habe schon so viel geschrieben. 😎

Erkenntnisse des Tages:
90 % Regenwahrscheinlichkeit heißt nicht, dass das auch eintrifft.
Schreibe niemals in der prallen Sonne ohne Sonnenschutz.
Und wenn du dann deine Creme aufträgst, dann mache es gleichmäßig. Ich sehe aus wie ein rot-weißes Streifenhörnchen.
Ausgedachte Geschichten werden manchmal Wirklichkeit.
Habe das erste Mal in meinem Leben Thunfischsteaks gebraten - hmmm, lecker!

Heute hat sich übrigens die Geschichte aus meinem Buch fortgesetzt. Ich hatte euch ja erzählt, dass es in meinem neuen Roman einen großen Sturm auf Oahu gibt - genauso, wie es hier passiert ist. Am Tag danach räumen alle auf und mit Hilfe eines großen Pick-ups schaffen es die Freundinnen eine entwurzelte Palme wieder aufzurichten.
Heute fuhr hier plötzlich ein dicker Pick-up über die Wiese. Mit Hilfe von Seilen haben die Männer die Uferbefestigung wieder vom Strand geholt. Ich musste sehr grinsen, fast genauso wie in meinen Gedanken!
Und im Supermarkt war die Verkäuferin schon wieder so freundlich, dass es fast unheimlich war.

Aloha und bis bald! 🤙

Aloha aus Hawaii / Day 4

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Der Tag nach dem Sturm.
Heute morgen sah unser Garten ziemlich chaotisch aus. Wir hatten gestern, zusammen mit unseren Hosts, alle Stühle in der Mitte auf einen Haufen gelegt, damit das Meer sie nicht mitnehmen konnte. Außerdem lagen überall Blätter und Äste verstreut herum. Der Strand sah noch fürchterlicher aus. Bretter, Baumstämme, ganze Sträucher, alles schwamm im Meer oder lag am Strand herum. Plastik dagegen habe ich nur sehr wenig entdeckt! Bei Hawaii News Now habe ich heute gelesen, dass der Sturm aber auch etwas Gutes hatte. Ihr werdet es nicht glauben, aber es ist ganz viel Sand an den Strand gespült worden, besonders am North Shore. Dieser Strandabschnitt leidet seit Jahren am Sandschwund. Man kann also auch dem Sturm etwas abgewinnen. Hat auch das was mit diesem Aloha-Feeling zu tun?
Heute im Supermarkt ist es mir auch wieder begegnet. Überall freundliche, hilfsbereite Menschen, die alle gut drauf sind. Selbst bei Romy`s (siehe Foto) nur lachende Gesichter in einer schier endlosen Schlange mit Wartezeiten zwischen 20 und 30 Minuten. Und geschmeckt haben die Butter-Garlic-Shrimps auch wieder.
Ach, noch was: Zwischenzeitlich waren wir heute Gefangene. Unser Grundstück kann man nur durch ein elektrisches Holztor mit Hilfe einer Fernbedienung verlassen. Unsere hat heute leider den Geist aufgegeben. Gott sei Dank ist nach einer halben Stunde Hilfe in Form von Doug herbeigeeilt.
Aloha, habt einen schönen Tag, morgen mehr.

Aloha aus Hawaii / Day 3


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"Soweit ich mich erinnern kann, ist das noch nie passiert." Das erzählte uns unser Vermieter, nachdem das Meer bis in unseren Garten gekommen war.
Schon in der Nacht wurde der Sturm richtig beeindruckend, aber erst am Morgen konnte man sehen, was er alles anrichtete. Ein paar Mal hatte ich richtig Angst, dass die Palmen in Nachbars Garten dem Wind nicht standhalten konnten. Das Meer brodelte den ganzen Tag, auch jetzt noch dröhnt es so laut, dass man das Gefühl hat, eine riesige Maschine steht direkt in unserem Garten.
Ihr müsst wissen, normalerweise befindet sich hier ein Strand, der mindestens zwei bis drei Meter breit ist. Zurzeit existiert er nicht mehr. Am Nachmittag hat sich mehrmals Wasser über die Mauer ergossen, die das Grundstück vom Strand abtrennt, schwere Holzstühle wurden umgeblasen, Regen und Sonne wechselten sich im Minutentakt ab.
Ich liebe Naturgewalten, doch hier war ich wirklich überrascht. Die Bucht in der wir wohnen, ist eigentlich durch ein Riff geschützt. An normalen Tagen sieht man zwar die hohe Brandung, allerdings kommen die großen Wellen nicht an den Strand. Jetzt ist es anders.20 Meter Wellen kann man in der Ferne sehen und hier kommen immer noch 2 - 3 Meter hohe Wellen an - was für diesen Strand etwas total Außergewöhnliches ist.
Somit haben wir heute den ganzen Tag damit verbracht, staunend auf das Meer zu schauen. Was für ein spannender Urlaubstag.

Aloha aus Hawaii / Day 1 - eigentlich schon Day 2

Oahu empfängt uns diesmal stürmisch und zwar so sehr, wie ich es noch nie erlebt habe. Lachen musste ich heute morgen trotzdem darüber - schließlich ist einer der Höhepunkte in meinem neuen Buch ein Sturm auf Oahu.
Leider ist es hier nicht nur sehr windig, sondern auch richtiggehend kalt. Aber ich habe die Sonne im Herzen, ich bin auf meiner Lieblingsinsel und lasse mich nicht aus der Ruhe bringen.
Es ist komisch, wieder hier zu sein. Das ganze Jahr über habe ich mich mit diesem Ort beschäftigt, es kommt mir gar nicht so vor, als ob ich über ein Jahr nicht hier gewesen bin. Schließlich war ich es ja mit meinem Buch und meiner Geschichte. Nur meine vier Mädels fehlen jetzt hier. Wie gerne würde ich mit ihnen zusammen auf der Lanai sitzen und einen Cocktail trinken - das machen sie nämlich jeden Abend zum Sonnenuntergang. Und Mikes Foodtruck habe ich auch noch nicht gesehen. Mike ist ein sehr attraktiver Mann, der einer meiner Freundinnen besonders ans Herz wächst.
Aber dann sind da ja auch noch die neuen Geschichten. In den nächsten Tagen werden wir nach Kahuku fahren und uns eine Shrimp-Farm mit angeschlossener Biofarm ansehen. Dieser Ort spielt nämlich in meinem neuen Roman eine große Rolle.
Morgen soll der Sturm seinen Höhepunkt erreichen. An einigen Orten werden wahre Monsterwellen erwartet. Wir wohnen hier direkt am Strand - von dem im Moment auch nicht mehr viel zu sehen ist. Hoffentlich erwischt es uns hier nicht all zu schlimm. Auch hier auf Hawaii kann man sehen, was der Klimawandel so anrichtet. Die ehemals breiten Strände werden immer mehr aufgefressen vom Meer und das Wasser rückt immer näher an die Häuser heran. Teilweise sind die Übergänge zwischen Strand und Grundstücken total unterspült, an manchen Stellen holt sich das Meer einfach das Land zurück.
Stay tuned, morgen mehr.

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